Weisse Wiek Boltenhagen
Ferienresort auf der Halbinsel Tarnewitz mit Yachthafen, Restaurants, Badestrand ...
Sankt Anna Schären
Im Schärengarten von Östergötland
Langballigau
Idyllischer Ort an der Flensburger Förde mit Yachthafen, Badestrand, Wanderwegen ...
Bergs Slussar am Göta Kanal
Ausflugtipp - Schleusentreppen in Berg
Eckernförde
Charmantes Ostseebad an der Eckernförder Bucht ...
Mit dem Boot durch Schweden
Auf dem Göta Kanal von der schwedischen Westküste zur Ostküste
Fehmarnsundbrücke
Die Verbindung zur Insel Fehmarn ...
Schären bei Västervik
Mit dem Boot durch idyllische Landschaften
Grenaa
Hafenstadt am Kattegat auf der dänischen Halbinsel Djursland

Greifswald kennenlernen: Die Universitätsstadt und Hansestadt am Greifswalder Bodden

Greifswald - Universitätsstadt und Hansestadt am Greifswalder BoddenMarktplatz der Hansestadt GreifswaldGreifswald ist Hafenstadt, Hansestadt und Universitätsstadt am Greifswalder Bodden. Über den Ryck sind die Häfen von Greifswald mit dem Greifswalder Bodden, der ein Teil der Ostsee zwischen Usedom und Rügen ist, verbunden. Damit liegt die Stadt in der Nähe zu einem äußerst attraktiven Wassersportrevier. Maritimes Flair erhält die Hansestadt durch den Stadthafen, den Museumshafen sowie den Fischerei- und Yachthafen Wieck. Auf der historischen Schonerbrigg „Greif" werden Ostseetörns zum Mitsegeln angeboten.

Greifswald ist Universitätsstadt. Die Ernst-Moritz-Arndt-Universität besteht seit 1456 und gehört damit zu den ältesten Universitäten der Welt. Mehrere Teile des Universitätsgeländes können auch besichtigt werden, wie z.B. das Universitätshauptgebäude mit dem Barocksaal, die Aula, der Karzer, die Sternwarte, der Botanische Garten mit dem Arboretum sowie verschiedene sehenswerte Sammlungen. Heute besuchen rund 11000 Studenten den Campus der Universität Greifswald.

Greifswald ist Kulturstadt. Die Stadt Greifswald ist mit vielen berühmten Namen verbunden - Hans Fallada, Caspar David Friedrich, Ernst Moritz Arndt ... Greifswald ist die Geburtsstadt des romantischen Malers Caspar David Friedrich. Viele seiner Werke sind im Pommerschen Landesmuseum ausgestellt. Wichtige kulturelle Veranstaltungen sind u.a. die Greifswalder Bachwoche, die Jazz-Evenings in der Klosterruine Eldena, der Tag des offenen Denkmals, die Greifswalder Kulturnacht oder der Nordische Klang. Auch das Theater Vorpommern bietet hochkarätige Vorstellungen aus den Bereichen Schauspiel, Konzert, Oper, Operette u.v.m.

Greifswald ist Ausflugsstadt. Greifswald ist Ausgangspunkt für Rad- und Wandertouren in die Region, u.a. liegt die Stadt an der „Europäischen Route der Backsteingotik", an der Schwedenstraße, am Jakobsweg, am Ostseeküsten-Radweg und am Östlichen Backstein Rundweg.

Exkurs: Ganz eng verwoben mit Greifswald ist Caspar David Friedrich, denn er wurde hier 1774 geboren. Er gilt heute als einer der bedeutendsten Maler der Frühromantik Seine Motive suchte er überwiegend in der Landschaft von Mecklenburg-Vorpommern, insbesondere auch auf der Insel Rügen, sowie in der mitteldeutschen Gebirgslandschaft.

Caspar David wurde als sechstes von zehn Kindern des Seifensieders und Lichtgießers Adolph Gottlieb Friedrich geboren. Eine strenge Erziehung und eine Reihe von Schicksalsschlägen prägten seine jugendliche Entwicklung: Seine Mutter starb als er sechs Jahre alt ist, zwei seiner Schwestern etwas später. Der jüngere Bruder Christoffer kam ums Leben, als er Caspar David beim Schlittschuhlaufen vor dem Ertrinken rettete. Ab 1790 erhielt Caspar David Friedrich Zeichenunterricht bei dem Greifswalder Universitätszeichenlehrer Johann Gottfried Quistorp. Vier Jahre später begann er ein Studium an der Kunstakademie in Kopenhagen. 1798 setzte er seine künstlerische Ausbildung in Dresden fort. In der Sächsischen und Böhmischen Schweiz fand er unzählige Motive, die sich in seinen Gemälden und Zeichnungen aus dieser Zeit wiederfinden. In Dresden blieb er bis zu seinem Tode im Jahr Mai 1840.

Während der ausgedehnten Aufenthalte in Mecklenburg-Vorpommern, im Riesengebirge und im Harz entstanden weitere Landschaftsdarstellungen, die seinen unverkennbaren Stil prägen sollten. Zu den berühmten Bildern gehören „Das Kreuz im Gebirge" (Tetschener Altar - 1808), „Mönch am Meer" (1808 / 1810), „Abtei im Eichwald" (1809 / 1810), „Wanderer im Nebelmeer" (1817 / 1818), „Kreidefelsen auf Rügen" (1818), „Zwei Männer in Betrachtung des Mondes" (1819) u.v.a. Caspar David Friedrichs Arbeiten sind heute in vielen bedeutenden Museen der Welt zu finden.

Weitere Informationen: www.caspar-david-friedrich-greifswald.de

Gästeinformationen vor Ort und im Internet:

Greifswald-Information
Rathaus Am Markt
17489 Greifswald
Fon (03834) 85361380, 85361381 und 85361383
www.greifswald.de
www.greifswald.info (Fremdenverkehrsverein)

 

Was ist los in Greifswald? Tipps der Redaktion

Theater Vorpommern

Der Theatertipp Ostsee - Spielplantipps für das Theater Vorpommern in der Hansestadt Greifswald

Im Theater Vorpommern sind die Theater Greifswald, Stralsund und Putbus auf Rügen zusammengefasst. Sie bieten Aufführungen in den Sparten Musiktheater, Schauspiel, Ballett und Konzert an. In den Sommermonaten kommen im Rahmen von "Ahoi - Mein Hafenfestival" weitere Aufführungen als Open-Air-Events in den Orten Stralsund, Greifswald und Ribnitz-Damgarten. Die Verwaltungsdirektion des Theater Vorpommerns hat ihren Sitz in Greifswald.

Der Ticketvorverkauf für die Vorstellungen aller drei Spielstätten des Theaters Vorpommern erfolgt über die Theaterkassen in Stralsund, Greifswald und Putbus sowie online im Internet.

Das Stadttheater in der Robert-Blum-Strasse mit angrenzender Stadthalle wurde 1915 eröffnet, nachdem das alte Theater in der Kuhstrasse abgebrannt war. Die Gebäude sind in neoklassizistischem Stil erbaut. 2009 wurde die Stadthalle Greifswald umfangreich renoviert und restauriert. Theater und Stadthalle bilden einen einheitlichen Gebäudekomplex. Das Stadttheater bildet mit dem Großen Haus die Hauptspielstätte des Theaters in Greifswald. In der Stadthalle befinden sich Kaisersaal und Rubenowsaal.

Das Große Haus verfügt über rund 440 Sitzplätze. Die Spielstätte wurde in den vergangenen Jahren schrittweise saniert und renoviert. Der feierliche Kaisersaal bietet Platz für bis zu 500 Personen und wird für Konzerte, Bälle, Kongresse und Gastspiele genutzt. Im Rubenowsaal befindet sich die Studiobühne mit 90 Sitzplätzen. Hier werden Gegenwartstheater, Liederabende, Kammeropern sowie Kinder- und Jugendstücke zur Aufführung gebracht.

Theater Greifswald
Anklamer Straße 106
17489 Greifswald
Fon (03834) 57220
Email info(at)theater-vorpommern.de
Internet: www.theater-vorpommern.de

Maritimer Saisonauftakt in Greifswald

Maritimer Saisonauftakt in Greifswald mit Fischmarkt und Treideln

Mit dem sogenannten Vorpommern-Fischmarkt und dem Treideln des Topsegelschoners „WEISSE DÜNE“ wird im April der Maritime Saisonauftakt in der Hansestadt Greifswald sowie für ganz Vorpommern gefeiert. Los geht es vormittags mit einem Fischmarkt in Wieck, einem Ortsteil von Greifswald, auf dem Besucher:innen unter anderem frischen Hering verzehren, maritimes Kunstwerk betrachten oder Live-Musik hören können. Am frühen Nachmittag startet der Treidelzug der „WEISSEN DÜNE“. Dabei wird der Topsegelschoner mit reiner Muskelkraft von acht Freiwilligen vom Museumshafen der Hansestadt aus über den Fluss Ryck bis nach Wieck zur historischen Holzklappbrücke gezogen.

Unter www.weisse-duene.com können sich Interessierte ein Platz an Bord des Schiffes sichern. Darüber hinaus besteht von Wieck aus die Möglichkeit, an einer Fahrt mit einem Zeesenboot teilzunehmen, einem traditionellen Fischerboot, deren Bewahrung und Nutzung 2018 in das Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen wurde.

Event-Daten auf einen Blick:

Treideln Weisse Düne auf dem RyckDas Treideln, auch Schiffziehen genannt, ist ein jährlicher Höhepunkt beim Maritimen Saisonauftakt in Greifswald. (Foto: © Greifswald Marketing GmbH / Theres Behnke)

Edenaer Jazz Evenings

Eldenaer Jazz Evenings - Eventhighlight in der Klosterruine Eldena Greifswald

Eldenaer Jazz Evenings Greifswald Logo

In der Klosterruine Eldena Greifswald finden jedes Jahr im Frühsommer die Eldenaer Jazz Evenings statt. 

Die Klosterruine bildet seit 1981 die perfekte Kulisse für eines der ältesten Jazzfestivals im Norden Deutschlands. Bühne und Zuschauerraum sind von historischen Backsteinmauern und einem großzügigen Park umgeben.

An den Abenden des zweitägigen Festivals treten jeweils drei Gruppen auf. Das Programm ist geprägt von den Präsentationen etablierter wie auch aufstrebender Künstler*innen. Sie zeigen auf der Bühne der Eldenaer Jazz Evenings die vielfältigen Facetten des Jazz. Auch die Nähe zu Skandinavien und Polen spiegelt sich im Programm wieder.

Zu den international bekannten Gästen, die bisher auf vergangenen Eldenaer Jazz Evenings aufgetreten sind, gehören u.a. der Jazzgitarrist Al di Meola, Tingvall Trio, Rusconi-Trio, der Südafrikaner und Pianist Abdullah Ibrahim, die Amerikanerinnen Betty Carter, Geri Allen, die in Deutschland lebende japanische Pianistin Aki Takase, der polnische Trompeter Tomasz Stanko, Wolfgang Dauner, Trilok Gurtu, Wolfgang Schlüter, der Miles-Davis-Schlagzeuger Jack DeJohnette, Charlie Mariano, Jasper van't Hof, Rebekka Bakken, Julia Hülsmann, Pascal von Wroblewsky, das Zentralquartett und das Willem Breuker Kollektiv und die NDR-Bigband. Neben vielen weiteren nationalen Künstlerinnen und Künstlern betraten auch Klaus Doldinger, Hannes Zerbe, Uschi Brüning und Heinz Sauer schon die Bühne in der Klosterruine.

Tipp: Eintrittskarten für die Eldenaer Jazz Evenings gibt es jedes im Dezember zum Frühbucherpreis. Die Karten sind nur zeitlich begrenzt zu ermäßigten Preisen erhältlich. 

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