Weisse Wiek Boltenhagen
Ferienresort auf der Halbinsel Tarnewitz mit Yachthafen, Restaurants, Badestrand ...
Sankt Anna Schären
Im Schärengarten von Östergötland
Langballigau
Idyllischer Ort an der Flensburger Förde mit Yachthafen, Badestrand, Wanderwegen ...
Bergs Slussar am Göta Kanal
Ausflugtipp - Schleusentreppen in Berg
Eckernförde
Charmantes Ostseebad an der Eckernförder Bucht ...
Mit dem Boot durch Schweden
Auf dem Göta Kanal von der schwedischen Westküste zur Ostküste
Fehmarnsundbrücke
Die Verbindung zur Insel Fehmarn ...
Schären bei Västervik
Mit dem Boot durch idyllische Landschaften
Grenaa
Hafenstadt am Kattegat auf der dänischen Halbinsel Djursland

Flensburg entdecken und erleben - Hafenstadt, Rumstadt, Einkaufsstadt ...

Die Stadt Flensburg in der deutsch-dänischen Grenzregion ist eine sehenswerte Stadt. In der Vergangenheit verfügte sie über einen bedeutenden Hafen, deshalb sind die Sehenswürdigkeiten oftmals maritim geprägt. Sie finden Tipps für Rundgänge oder Ausflüge.

Fußgängerzone

Fußgängerzone Flensburg - mitten durch die Altstadt

Flensburg9Alt neben Modern (Foto: Renate Lorenzen)

Ein Gang durch die Flensburger Fußgängerzone ist auch ein Gang durch die Altstadt. Eine der längsten Fußgängerzonen von Schleswig-Holstein beginnt am Nordertor und endet in der Roten Straße. Die ganze Strecke ist geprägt von sehenswerten Kaufmanns-, Kapitäns- und Handwerkerhöfen.

Am Nordermarkt gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich einzukehren und den Tag zu geniessen. In der Nähe findet man die Marienkirche und den Neptunbrunnen. Weiter geht es über die Große Straße, vorbei an der Heilig-Geist-Kirche, zum Holm mit der ältesten Apotheke Flensburgs aus dem Jahr 1604 – der Rats-Apotheke.

Wir kreuzen den Südermarkt, wo am Mittwoch und am Samstag der Wochenmarkt stattfindet. Abschließend geht es dann in die Rote Straße, die bekannt ist für die individuellen Läden von Kunsthandwerkern, Antiquitätenhändlern, Galeristen, Designern usw. Der Name Rote Straße hat natürlich nichts mit dem Rotlichtmilieu zu tun. Der Ursprung liegt in dem Wort Rodung. Früher erreichte man durch das Rote Tor den Wald vor der Stadt Flensburg.

Museumshafen

Museumshafen - Liegeplatz für Traditionsschiffe

Ganz in der Nähe des Schiffahrtsmuseums befindet sich der Museumshafen. Er ist durch die Initiative des gleichnamigen Vereins entstanden. Ziel des Vereins ist es, traditionelle Segelschiffe und andere historische Wasserfahrzeuge instand und in fahrt zu halten. Neben den Liegeplätzen der Traditionsschiffe befindet sich der markante Flensburger Kran von 1726.

Flensburg4Der historische Kran von 1726 am Museumshafen (Foto: Renate Lorenzen)

Infos für BesucherInnen:

Museumswerft

Museumswerft am Museumshafen

Auf der Museumswerft am Museumshafen lernen Interessierte den Werftalltag von vor 150 Jahren kennen. Die Bootsbauer der Museumswerft bauen Segelschiffe und Arbeitsboote nach historischen Plänen. Dazu werden traditionelle Werkzeuge verwendet. Von der Kiellegung bis zum Stapellauf wird nach althergebrachten Baumethoden gearbeitet. Es werden Bootsbaukurse angeboten, wo der Umgang mit alten Bootsbauer-Werkzeugen gezeigt wird.

Infos für BesucherInnen:

  • Wo: Museumswerft, Schiffbrücke 43 – 45, 24939 Flensburg 
  • Wann: Mo - Fr 8.00 - 17.00 Uhr, Sa - So 10.00 - 17.00 Uhr
  • Wieviel: Erwachsene und Kinder ab 6 Jahre 1,00 Euro
  • Wer: Kontakt unter Fon (0461) 182247 und Email Email ukutzner(at)museumswerft.de sowie weitere Infos unter www.museumswerft.de

Flensburg5Blick auf die Museumswerft (Foto: Renate Lorenzen)

Tauchermuseum

Tauchermuseum beleuchtet Berufs- und Sporttaucherei

Direkt an der Flensburger Förde liegt das einzige Tauchermuseum in Schleswig-Holstein. In zwei Ausstellungsräumen entdeckt man nicht nur interessante Exponate aus der Berufs- und Sporttaucherei, sondern bekommt einen guten Einblick in die Entwicklung der Tauchgeschichte überhaupt. Außerdem können BesucherInnen in einem Leseraum in historischen Tauchzeitschriften stöbern oder über das Tauchen in vergangenen Zeiten lesen. Bedeutende Exponate sind die erste deutsche Tauchzeitschrift "Delphin" vom 1. April 1954 oder alte DDR-Tauchzeitschriften aus der Reihe „Poseidon“.

Infos für BesucherInnen:

  • Wo: Tauchermuseum Flensburg, Fahrensodde 20, 24944 Flensburg
  • Wann: Do 15.30 - 18.30 Uhr (November bis April), Do 15.00 - 19.00 Uhr (Mai bis Oktober) und nach telefonischer Absprach
  • Wieviel: kostenfreier Eintritt
  • Wer: Kontakt unter Email info(at)kleines-tauchermuseum.de oder Fon (0461) 63552 sowie mehr Infos auf der Internetseite www.kleines-tauchermuseum.de

Schifffahrtsmuseum

Flensburger Schifffahrtsmuseum mit Rum-Museum

Nach einer umfassenden Umgestaltung steht das Schifffahrtsmuseum seit März 2012 der Öffentlichkeit wieder zur Verfügung. Das Museum beherbergt eine umfassende Sammlung von Navigationsinstrumenten, Seekarten, Seekisten, Gallionsfiguren, Schiffsportraits und Schiffsmodellen. Die Entwicklung des Schiffsbaus und die Hafengeschichte der Stadt Flensburg wird in den Ausstellungen informativ dargestellt. Zudem gibt Geschichten zu Bananendampfern, Feuerschiffen, Piraten, Seekarten, Dampfmaschinen, Walfänger, Seenotretter und Petuhtanten.

Was sind Petuhtanten? Petuhtanten gibt es heute natürlich nicht mehr. Vor dem ersten Weltkrieg gab es für Damen die sogenannten Petuhtouren. Das waren regelmässige Ausflugsfahrten zu Wasser, z.B. mit dem Fördedampfer Alexandra, der auch heute noch auf der Flensburger Förde verkehrt. Ziele dieser Touren waren u. a. Sonderburg oder Grasten, wo die Petuhtanten in den zahlreichen Gartencafes Kaffee und Kuchen verzehrten. „Petuh" hat seinen Ursprung in dem Wort partout. So gab es früher Partoutkarten. Das waren Dauerkarten, z.B. für die Ausflugsfahrten der Fördedampfer. Die Petuhtanten sprachen das "Petuhtanten-Deutsch". Hierbei handelt es sich um das Verbindung aus dänischer Grammatik, dänischem Satzbau und deutschen Wörtern.

Im historischen Rum-Keller des Zollpackhauses erfahren Sie im Rum-Museum, wie der Zuckerrohrsaft zum Seefahrer-Tropfen wird. Seit Beginn der Westindienfahrten Mitte des 18. Jahrhunderts wurde in Flensburg das Zuckerrohr von den Jungferninseln in Zuckerraffinerien zu Zucker verarbeitet. Als Nebenprodukt fiel dabei Rum an, der in den Schnapsbrennereien auf angenehme Trinkstärke herabgesetzt wurde. Weiterhin erhalten BesucherInnen im Rum-Museum einen Einblick in die Unterschiede der Rum-Sorten und zur Geschichte der verschiedenen Flensburger Rum-Firmen.

Flensburg8Schifffahrtsmuseum mit Rum-Museum (Foto: Renate Lorenzen)

Infos für BesucherInnen:

  • Wo: Flensburger Schifffahrtsmuseum, Schiffbrücke 39, 24939 Flensburg
  • Wann: Di – So 10.00 - 17.00 Uhr und Sonderöffnungszeiten 
  • Wieviel: Erwachsener 6,00 Euro, ermäßigt 3,00 Euro, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren freier Eintritt
  • Wer: Kontakt unter Fon +49 (0) 461 - 852970 oder Email schifffahrtsmuseum(at)flensburg.de sowie mehr Infos auf der Internetseite www.schifffahrtsmuseum-flensburg.de

Kompagnietor

Das Kompagnietor am Flensburger Hafen

Das Kompagnietor entstand im Jahre 1602 und ist eines der ältesten Gebäude in Flensburg. Es befindet sich unmittelbar am Hafen. Erbaut wurde das Kompagnietor durch den Flensburger Schiffergelag, einer Vereinigung von Flensburger Schiffern und Kaufleuten. Im Giebel findet man das Stadtwappen mit dem Spruch, der übersetzt lautet: "Gerecht und mäßig allzeit zu sein, mit Gottes Hilfe bringt großen Gewinn." Mehrere Hochwassermarken weisen hin auf wiederholte Flutkatastrophen. Seit 1996 befindet sich im Kompagnietor das „Europäische Minderheitenzentrum".

Flensburg3Das Kompagnietor am Flensburger Hafen (Foto: Renate Lorenzen)

Museumsberg

Flensburger Museumsberg - Kunst- und Kulturgeschichte der Region

In zwei Gebäuden - im Heinrich-Sauermann-Haus und im Hans-Christiansen-Haus, bekommt der Besucher einen Einblick in die Kunst- und Kulturgeschichte des Landesteils Schleswig. Schwerpunkte sind eine umfangreiche Möbelsammlung, Bauernstuben, Malerei in Schleswig-Holstein, eine Jugendstilabteilung und eine umfassende expressionistische Sammlung mit Werken der Maler Heckel, Barlach, Nolde etc. Im naturwissenschaftlichen Bereich werden Tiere, Pflanzen und Gesteine aus Schleswig-Holstein präsentiert. Beeindruckend ist die Sammlung von Tier-Präparaten und -Modellen. Weitere Informationen erhält der Besucher durch Unterwasserfilme sowie Filme über Tiere und Pflanzenarten. 

Flensburg6Das Pariser Zimmer (Foto: Museumsberg)

Infos für BesucherInnen:

  • Wo: Flensburger Museumsberg, Museumsberg 1, 24939 Flensburg
  • Wann: täglich 10.00 - 17.00 Uhr
  • Wieviel: Erwachsene 6,00 Euro, ermäßigt 3,00 Euro, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre freier Eintritt
  • Wer: Kontakt unter Email museumsberg(at)flensburg.de sowie Fon (0461) 852317 - Heinrich-Sauermann-Haus und Fon (0461) 852811 - Hans-Christiansen-Haus, mehr Infos auch im Internet unter www.museumsberg.flensburg.de

Phänomenta

PHÄNOMENTA - NATUR UND TECHNIK ERLEBEN

Die Phänomenta befindet sich in einem alten Kaufmannshof sowie in einem Neubau in Flensburgs Zentrum. Mit ihrem Angebot richtet sich die Wissens- und Technikausstellung besonders an Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene, die Natur und Technik erleben möchten, wird es hier nicht langweilig. An 170 verschiedenen Stationen können Versuche zur eigenen Wahrnehmung, zur Mechanik, Optik und zu vielen anderen Themen durchgeführt werden. Unter anderem kann ausprobiert werden, wie man sich mit einem Flaschenzug selbst anheben kann, oder wie man eine stabile Holzbrücke auch ohne Nägel und Schrauben aufbauen kann.

Infos für BesucherInnen:

  • Wo: Phänomenta e.V., Norderstraße 157-163, 24939 Flensburg
  • Wann: Di - Fr 10.00 - 18.00 Uhr und Sa - So 12.00 - 18.00 Uhr (Oktober bis Mai), Mo - Fr 10.00 - 18.00 Uhr und Sa - So 12.00 - 18.00 Uhr (Juni bis September)
  • Wieviel: Erwachsene 11,00 Euro, ermäßigt und Jugendliche bis 16 Jahre 8,00 Euro, Kinder 3 - 6 Jahre 3,00 Euro
  • Wer: Kontakt unter Fon (0461) 1444911 und Email science(at)phaenomenta.com sowie mehr Infos auf der Internetseite www.phaenomenta.com

Fischereimuseum

Fischereimuseum - Ausstellung zum Fischereihandwerk

Im Gebäude des Fischereihafen-Vereins an der Hafenostseite finden Sie eine Sammlung über das Fischerei-Handwerk und -Leben an der Förde. Auf zahlreichen Fotografien aus den fünfziger Jahren wird das Leben der Fischer dargestellt. Die Sammlung umfasst alles, was zum Fischerei-Handwerk gehört – Netznadeln, Aalstecher, Baumwollnetze, Ankerleuchten und, und, und ...

Infos für BesucherInnen:

  • Wo: Flensburger Fischereimuseum, Hafendamm, 24937 Flensburg
  • Wann: Täglich 9.00 – 19.00 Uhr (April – November)
  • Wieviel: kostenfreier Eintritt
  • Wer: Betreiber - Flensburger Fischereiverein von 1872

Oluf-Samson-Gang

OLUF-SAMSON-GANG - EINE DER ÄLTESTEN STRASSEN IN FLENSBURG

Der Oluf-Samson-Gang gehört zu den ältesten Straßen von Flensburg und ist auf alle Fälle ein Besuch wert. Er besteht aus kleinen Häuschen, die ursprünglich von Seeleuten und Handwerkern bewohnt wurden. Seinen Namen erhielt er nach dem Flensburger Kaufmann Olaf Samson, der hier zu Beginn des 17. Jahrhunderts mehrere Mietshäuser besaß. Der Oluf-Samson-Gang wurde immer von den Ärmeren bewohnt, so mit Beginn der Industrialisierung auch von Arbeiterfamilien. Später begannen auch die Prostituierten sich hier niederzulassen. Einige Häuser wurden umfassend saniert und werden heute als Stadthaus genutzt.

Flensburg7Der Oluf-Samson-Gang in Flensburg (Foto: Renate Lorenzen)

Flensburger Kapitänsweg

RUNDGANG AUF DEM FLENSBURGER KAPITÄNSWEG

Der Kapitänsweg von Flensburg ist ein historischer maritimer Stadtrundgang. Ausgangspunkt ist das Schiffahrtsmuseum. Auf 14 Schautafeln wird ein Tag im Leben eines Kapitäns vor hundert Jahren dargestellt (Verzollen der Waren, Besorgen der Ladung für die nächste Reise usw.). Ein Steuerrad-Motiv in den Bodenplatten weist den Weg über die 4,8 kilometerlange Strecke. Für die Strecke sollten  ca. 2 Std. eingeplant werden. Dazu gibt es auf der ersten Station der Tour – im Schiffahrtsmuseum - eine Begleitbroschüre.

Der Flyer und der Mobildguide fürs Smartphone können auf der Internetseite des Schifffahrtsmuseum heruntergeladen werden. (Link: Kapitänsweg)

Flensburg10Boote im Museumshafen (Foto: Renate Lorenzen)