Weisse Wiek Boltenhagen
Ferienresort auf der Halbinsel Tarnewitz mit Yachthafen, Restaurants, Badestrand ...
Sankt Anna Schären
Im Schärengarten von Östergötland
Langballigau
Idyllischer Ort an der Flensburger Förde mit Yachthafen, Badestrand, Wanderwegen ...
Bergs Slussar am Göta Kanal
Ausflugtipp - Schleusentreppen in Berg
Eckernförde
Charmantes Ostseebad an der Eckernförder Bucht ...
Mit dem Boot durch Schweden
Auf dem Göta Kanal von der schwedischen Westküste zur Ostküste
Fehmarnsundbrücke
Die Verbindung zur Insel Fehmarn ...
Schären bei Västervik
Mit dem Boot durch idyllische Landschaften
Grenaa
Hafenstadt am Kattegat auf der dänischen Halbinsel Djursland

Theaterwerkstatt Pilkentafel Flensburg - Theater anders erleben

Die Theaterwerkstatt Pilkentafel wurde 1998 von Elisabeth Bode in Flensburg gegründet. Seit 1981 lebt sie in dem historischen Haus Pilkentafel 2, wo zunächst Workshops und Theaterkurse stattfinden, bis schließlich die eigene Spielstätte ins Leben gerufen wird. Die Theaterwerkstatt entsteht in der alten Schlossereiwerkstatt auf dem Hinterhof. Es werden Stücke für Kinder und Erwachsene auf die Bühne gebracht, die eine ganz eigene Handschrift tragen. Die Theaterwerkstatt experimentiert mit neuen Formen und brisanten Inhalten, überschreitet ganz gewollt Grenzen und belebt mit diesem Ansatz die Kulturszene Flensburgs entscheidend.

Die Pilkentafel ist vom ZOB in Flensburg aus in 10 Minuten zu Fuß gut zu erreichen. Gespielt wird donnerstags, freitags und samstags um 20.00 Uhr. Bereits ab 19.00 Uhr werden Milchkaffee und Wein angeboten, und vielleicht ergibt sich auch das ein oder andere Gespräch mit dem Ensemble oder Besucherinnen und Besuchern.

Location:

Theaterwerkstatt Pilkentafel
Pilkentafel 2
24937 Flensburg
Fon (0461) 24901
Email info(at)pilkentafel.de
www.pilkentafel.de

[Körperheiten]

[Körperheiten] - Eine performative Installation in fünf Räumen

Wir alle haben einen Körper – eine Körper-Geschichte, ein Körper-Gefühl, eine Körper- Kontrolle, ein Ihm-Ausgeliefert-Sein. Erleben wir unseren Körper von innen oder durch einen Blick von außen? Sind Körper öffentlich oder privat? Haben wir einen Körper oder sind wir unser Körper? Wann wird ein Körper zum Objekt? Wie (un) verschämt sprechen wir über Körper? Kann man in die Haut einer Anderen schlüpfen? Schwitzen wir lieber allein oder lieber gemeinsam? Sie werden eingeladen, Ihren Verstand, Ihre Sinne, Ihren Körper – sich einen Abend lang frei zwischen fünf Räumen zu bewegen. In diesen Räumen abseits der etablierten Bühne, begegnen Ihnen Performances und Installationen. Theater, Bildende Kunst, Tanz und Maskenbild treffen aufeinander. Die Arbeiten feiern die Schönheit, Verletzlichkeit und Natürlichkeit von Körpern und erforschen Lust, Scham und Ekel.

Termine:

  • 17. Januar 2019, 19.00 Uhr
  • 18. Januar 2019, 19.00 Uhr
  • 19. Januar 2019, 19.00 Uhr 

Tickets & Infos:

Ozyskane

Ozyskane [Wiedergewonnenes] - Polnisches Gastspiel in polnischer und deutscher Sprache

„Ziemie Odzyskane“ („wiedergewonnene Gebiete“) ist der polnische Begriff für die ehemaligen Ostgebiete des Deutschen Reichs – konkrete Orte, aber auch persönliche und kollektiv geformte Gedankenräume. Dokumente, Bilder, Audioaufnahmen und sprachliche Fragmente werden zu Darstellern und Zeitzeugen auf Franczaks Reise in die Vergangenheit Polens. Mäandernd zwischen Historie, Erinnerung und Fiktion, verknüpfen sich die Bruchstücke zu einer unvollständigen Erzählung – sie erschaffen eine alternative Welt und schreiben die Vergangenheit auf fesselnde Weise neu. Ludomir Franczak, ein Puppenspieler, ist aus Flensburgs polnischer Partnerstadt Slupsk und belebt die Fundstücke aus der Vergangenheit, lässt sie noch einmal sprechen. Ausgehend von ortsspezifischen Installationen findet er im Zusammenspiel aus Bildender Kunst, Theater, Literatur und Dokumentation den Rahmen, die Komplexität dieser universellen, aber auch sehr persönlichen Themen Schicht für Schicht aufzudecken. Die Aufführung ist in deutscher und polnischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Termine:

  • 8. Februar 2019, 20.00 Uhr
  • 9. Februar 2019, 20.00 Uhr 

Tickets & Infos:

  • Veranstaltungsreihe bei Reservix.de - Ozyskane (+)

Vom Reisen in ehemaligen Kolonien

Vom Reisen in ehemaligen Kolonien - Eine Positionsbestimmung

1917 verkaufte Dänemark seine westindischen Inseln an die USA, seitdem sind sie die US Virgin Islands und immer noch in kolonialer Abhängigkeit. Flensburg wurde reich mit dem Rum- und Zuckerhandel, und profitiert bis heute davon. Aber wie ist es auf der anderen Seite? Wie begegnen wir uns mit unserer gemeinsamen und doch ungleichen Geschichte? Wie leben wir mit der Kolonialgeschichte, den Verbrechen dieser Zeit, den Ungerechtigkeiten? Können wir etwas wieder gut machen? Wie bleiben wir nicht nur Touristen in einem fremden Leben? Mit diesen Fragen fuhren Elisabeth Bohde und Torsten Schütte nach Namibia und auf die Virgin Islands. Die Eindrücke waren disparat, trostlos, absurd, unerklärlich, empörend. Aus diesen Erfahrungen ist ein Theaterabend entstanden, der erklärt und verwirrt, unterhält und betroffen macht. Die Mittel und Formen wechseln abrupt zwischen persönlich und sachlich, arbeiten mit Objekten, Liedern, Choreographien, erfundenen Figuren und wahren Fakten. Am Ende ist die ganze Bühne voll mit den Spuren der Geschichte und der Geschichten, und den ZuschauerInnen bleibt es überlassen, eine eigene Position zu finden.

Termine:

  • 14. März 2019, 20.00 Uhr
  • 15. März 2019, 20.00 Uhr 
  • 16. März 2019, 20.00 Uhr 
  • 28. März 2019, 20.00 Uhr 
  • 29. März 2019, 20.00 Uhr 
  • 30. März 2019, 20.00 Uhr 

Tickets & Infos:

Von der Begierde Burgen zu bauen

Von der Begierde Burgen zu bauen - Eine Selbstuntersuchung

Europäer bauen Burgen – auch die Küste Westafrikas ist gesäumt von europäischen Burgen, die Handelsstation, aber auch Gefängnis für die versklavte schwarze Bevölkerung waren. Wir fragen uns: Warum bauten unsere Vorfahren, kaum angekommen, Burgen in der Fremde? Wofür brauchen wir Burgen? Und ist Rassismus nicht auch eine Burg, eine innere Burg der weißen Überlegenheit? Ist unser Wohlstand eine Burg, die wir verteidigen? Und wollen wir den wirklich an den europäischen Außengrenzen mit Stacheldraht und Grenzkontrollen sichern? Und unsere Überlegenheit mit Begriffen wie Leitkultur, christliches Abendland, Identität betonieren?  „Von der Begierde Burgen zu bauen“ zeigt die Verstrickungen und die Vergeblichkeit, den Verlust und die Verschwendung, den Überfluss und den Überdruss und alles dies mit und in 200 Kilo Zucker. „Von der Begierde Burgen zu bauen“ ist Text und Bild, Information und Tanz, es ist eine Selbstuntersuchung unseres kolonialen Erbes an unserem kolonialen weißen Körper. Merke: Wer eine Burg baut, sperrt sich selbst ein.

Termine:

  • 24. Januar 2019, 20.00 Uhr
  • 25. Januar 2019, 20.00 Uhr
  • 26. Januar 2019, 20.00 Uhr
  • 31. Januar 2019, 20.00 Uhr
  • 1. Februar 2019, 20.00 Uhr
  • 2. Februar 2019, 20.00 Uhr

Tickets & Infos:

Westliche Höhe

Westliche Höhe - Eine Ent-Deckung

Eine Auseinandersetzung mit Geschichte muss in Deutschland auch weiterhin eine Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus sein. Und so wird das 10 Jahre altes Erfolgsstück ein letztes Mal gespielt, bei dem so ein Zusammenhang zur Kolonialgeschichte hergestellt wird. Flensburg war die Reichshauptstadt in den letzten grotesken Tagen des zweiten Weltkriegs. Hier sammelten sich die letzten Reste der ehemaligen Regierung, hier versteckten sich unter anderen der Ausschwitzkommandant Höss und der Euthanasieprofessor Heyde, der unter dem Namen Sawade bis 1959 als Gutachter für Gerichte tätig war. Das gutbürgerliche Viertel „Westliche Höhe“ war ihr bevorzugter Wohnort. Man kannte sich, deckte sich, verdeckte die Vergangenheit, schwieg. Wie wirkt sich dieses Schweigen aus, wie kontaminiert es spätere Generationen, wie erstickt es Unbeteiligte, wann bricht es auf und mit welcher Gewalt? Es ist eine Selbstbefragung der Späteren, die unter der Decke dieses Schweigens heranwuchsen. Eben eine Ent-Deckung – im wörtlichen Sinne, denn unter dem Boden liegen die Geschichten, die Schichten der Vergangenheit.

Termine:

  • 21. Februar 2019, 20.00 Uhr
  • 22. Februar 2019, 20.00 Uhr
  • 23. Februar 2019, 20.00 Uhr
  • 28. Februar 2019, 20.00 Uhr
  • 1. März 2019, 20.00 Uhr
  • 2. März 2019, 20.00 Uhr

Tickets & Infos:

Rumstadt Flensburg

Rumstadt Flensburg - Wie aktuell ist unsere Vergangenheit?

Rumstadt Flensburg ist eine Selbstbezeichnung, die uns immer wieder in Erzählungen über die Stadt begegnet. Dabei blickt Flensburg als Hafenstadt auf eine lange Geschichte der Verflechtungen mit anderen Orten und Menschen, wie die (kolonialen) Verbindungen mit Dänemark und den Jungferninseln St. Thomas, St. John und St. Croix. Es wird gefragt: Was macht diese Erzählungen lebendig? Welche Rolle spielen sie in der Beschreibung Flensburgs heute? Was für Perspektiven auf Geschichte(n) finden sich darin wieder und welche Leerstellen werden deutlich? Und nicht zuletzt: Was für Interventionen und Perspektivwechsel haben bereits stattgefunden und welche Rolle spielen die unterschiedlichen Geschichten für Flensburgs Zukunft?

Marie Marwege und Nelo Schmalen studieren Transformationsstudien an der EUF und befragen als Zugezogene diese Stadt. Sie sind mit verschiedenen FlensburgerInnen ins Gespräch gekommen und geben an diesem Abend auf performative Art und Weise einen Einblick in das Gefundene, sowie Raum für weiterführende Gespräche. Manuel Melzer (Performer und Theatertechniker) unterstützt sie bei der Umsetzung.

Termine:

  • 6. März 2019, 20.00 Uhr

Tickets & Infos:

  • Der Eintritt ist frei.