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Nützliche Informationen, Adressen und Tipps für die dänische Hauptstadt Kopenhagen - von An- und Abreise bis Übernachtung

Sie suchen nach Informationen, Adressen und Tipps für An- und Abreise, Kulinarik, Reiseliteratur, Shopping, Kunsthandwerk, Übernachtung und mehr für Ihren Aufenthalt in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen? Nachfolgend haben wir Tipps für Sie zusammengestellt. Wir freuen uns, wenn Sie die ein oder andere Empfehlung aus der Rubrik "Informationen, Adressen und Tipps" ausprobieren. Für die bessere Unterscheidung von redaktionellen Inhalten sind Werbeempfehlungen sind mit einem (+) gekennzeichnet.

Gastro-Tipp: Noma

Gastro-Tipp: Restaurant noma - Wiedereröffnung im Februar 2018

Im Kopenhagener Stadtteil Christianshavn an der Hafenfront war bis Dezember 2016 das Gourmetrestaurant noma zu finden. Gegründet wurde es von dem dänischen Fernsehkoch Claus Meyer. Im noma mit Küchenchef René Redzepi setzte man auf nordische Küche. So ist dann auch der Name des Restaurants die Kurzform des dänischen "nordisk mad", deutsch: nordische Gerichte. Entsprechend unterliegen die Rezepte und die Zutaten soweit wie möglich lokalen und regionalen Einflüssen. Dabei werden nordische Originalrezepte an internationale Trends angepasst. Nach drei Jahren auf Platz eins (2010 - 2012) belegte René Redzepi bei den "Worlds 50 Best Restaurants" 2013 den zweiten Platz. Die kreativen Visionen, die der charismatische Küchenchef im Noma umsetzte, haben eine ganze Reihe an jungen Köchen zu neuen Kreationen motiviert. Sie alle fördern eine neue nordische Esskultur, die im internationalen Umfeld für einen nachhaltigen Einsatz von regionalen Produkten und für soziale Verantwortung steht.

Das weltberühmte Restaurant noma mit Küchenchef René Redzepi wurde Mitte Februar 2018 im Stadtteil Christianshavn wiedereröffnet. Das Noma 2.0 startete mit dem neuen Konzept, „Urban Farming“ und frischen Kräutern aus dem eigenen Garten. Das Angebot auf der Speisekarte orientiert sich an drei Jahreszeiten, und damit verbunden hat sich auch eine drastische Änderung der Speisekarte vollzogen, die noch konsequenter auf Zutaten setzt, die der jeweiligen Jahreszeit entsprechen. Von Februar bis Ende Mai stehen skandinavische Meeresfrüchte auf der Speisekarte. Von Frühsommer bis Frühherbst ist Gemüsesaison, die Menüs sind dann perfekt für Vegetarier und Veganer. Von Frühherbst bis Januar ist Wild- und Waldsaison. Dies ist die einzige Zeit im Jahr, in der Fleisch im Restaurant Noma eine Hauptrolle spielt, zusammen mit Beeren, Pilzen, Nüssen und wilden Pflanzen.

Infos für Besucher*Innen:

  • Wo: noma, Refshalevej 96, DK-1432 Copenhagen K
  • Wann: Di - Fr 17.00 - 24.00 Uhr, Sa 11.30 -19.00 Uhr
  • Wer: Kontakt über Fon +45 3296 3297 und Email noma(at)noma.dk und weitere Infos im Internet unter www.noma.dk

DFDS Seaways

DFDS Seaways – Strecken im Ärmelkanal sowie in Nord- und Ostsee

Das umfassende Routenangebot von DFDS Seaways beinhaltet sowohl Strecken im Ärmelkanal als auch in der Nord- und Ostsee. Reisende können mit der dänischen Reederei bequem nach Skandinavien, ins Baltikum und nach Großbritannien reisen.

DFDS steht für Det Forenede Dampskibs-Selskab und bedeutet übersetzt „Die Vereinigte Dampfschiffs-Gesellschaft". Die dänische Reederei wurde am 11. Dezember 1866 von dänischen Geschäftsleuten und der Leitung von Staatsrat C.F. Tietjen gegründet. Die Reederei begann mit einer Flotte von 19 Schiffen. Heute fahren rund 500 Schiffe unter der Flagge von DFDS Seaways.

Die Reederei betreibt elf Passagierrouten in Nord- und Ostsee und fährt in die Länder Schottland, England, Frankreich, Holland, Dänemark, Deutschland, Norwegen, Schweden und Litauen. Neben der einfachen Passage bietet die Reederei Minikreuzfahrten, Pauschalreisen sowie Gruppen- und Konferenzreisen an. DFDS Seaways wurde 2013 bereits zum dritten Mal mit dem World Travel Award als weltbeste Fährreederei ausgezeichnet. Zusätzlich trägt sie den Titel „Europas beste Reederei". 2013 erhielt sie diese Auszeichnung zum siebten Mal.

In der Ostsee-Region verkehrt DFDS Seaways auf den Routen Kiel (Deutschland) – Klaipeda (Litauen), Karlshamn (Schweden) – Klaipeda (Litauen), Stockholm / Kapellskär (Schweden) – Tallinn / Paldiski (Estland) und Kopenhagen (Dänemark) – Oslo (Norwegen)

DFDS Logo CMYK

Weitere Informationen zur Reederei DFDS Seaways: www.dfdsseaways.de 

Dies sind Fährrouten von DFDS Seaways in der Ostsee-Region:

  • Kiel (Deutschland) – Klaipeda (Litauen)
  • Karlshamn (Schweden) – Klaipeda (Litauen)
  • Stockholm / Kapellskär (Schweden) – Tallinn / Paldiski (Estland)
  • Kopenhagen (Dänemark) – Oslo (Norwegen)

Gastro-Tipp: Reffen

Gastrotipp: Reffen by CPH Street Food - Street Food Markt mit Weltküche

Im Mai 2018 wurde am Hafen von Kopenhagen der Street Food Markt „Reffen by CPH Street Food“ eröffnet. Er befindet sich gegenüber von Kopenhagens Wahrzeichen, der Kleinen Meerjungfrau, an der Langelinie mit Blick auf das Kastell auf dem früheren Werftgelände Refshaleøen. „Reffen“ ist Nachfolger des legendären Street Food Marktes auf Papirøen, wo der internationale Gastro-Treff nach vier Jahren Ende 2017 seine Tore schließen und einem Neubau weichen musste. Die Macher von CPH Street Food stehen auch hinter „Reffen“, haben ihr Erfolgsmodell aber um zahlreiche neue Attraktionen für Gourmets und Designfans unter dem Motto „Reduce & Reuse“ ergänzt. Auf 6000 Quadratmetern findet man bei Reffen eine Gastronomie von mehr als 40 Küchen von Peru bis Rumänien, von Malaysia bis Griechenland, von Amerika über Afrika bis nach Europa. Gut 1000 Quadratmeter davon liegen in alten Werkshallen, rund 5000 Quadratmeter befinden sich auf dem Freigelände unter offenem Himmel. Dabei gehört klassisches Street Food wie Burger, Pizza oder Pasta ebenso zum Angebot wie vegane Menüs, Sandwiches, Smoothies, Säfte und vieles mehr. Alle Gerichte an den Food Trucks oder Containern kosten zwischen 75 und 150 DKK (10,00 bis 20,00 Euro).

Neben einem gastronomischen Angebot haben in „Reffen“ zehn kreative junge Designer in Containern ihre Werkstatt eingerichtet, wo sie nachhaltige Produkte wie Textilien aus überschüssigem Material oder Recyclingstoffen fertigen, Ausstellen und verkaufen. Nachhaltigkeit ist eines der wichtigsten Themen des „Reffen“. So soll nur kompostierbares Geschirr verwendet, möglichst kein Essen weggeworfen sowie wo immer möglich biologisches und lokales Gemüse und andere Zutaten verwendet werden. Mit Minefeltet (übersetzt: Minenfeld) bekommt „Reffen“ zudem einen 4000 Quadratmeter großen Platz, auf dem Restauratoren gemeinsam mit allen Kopenhagenern kreative Ideen entwickeln und ausprobieren können. Damit soll die Kreativszene auch zur innerstädtischen Entwicklung des einstigen Industriegeländes beitragen. „Reffen“ hat zunächst ein zehnjähriges Bleiberecht.

Kopenhagens Street Food Markt „Reffen“ liegt im Viertel Christianshavn und ist per Rad in rund zehn Minuten von der Flaniermeile Nyhavn zu erreichen. Von Kopenhagens Altstadt aus verkehren darüber hinaus alle zehn Minuten der Bus 9A sowie im 30-Minuten-Takt die Hafenfähren 991 und 992 zum früheren Werftgelände.

Street Food Markt Reffen by CPH Street Food in KopenhagenReffen by CPH Street Food auf dem ehemaligen Werftgelände Refshaleøen (Foto: Reffen / Martin Kaufmann)

Infos für Besucher*Innen:

  • Wo: Refshalevej 167, DK-1432 København K
  • Wann: April - September - Gastrostände täglich 11.00 - 22.00 Uhr, Bars täglich 10.00 - 22.00 Uhr, kreative Werkstätten täglich 12.00 - 20.00 Uhr :: Oktober bis Mitte Dezember - Freitag  Gastrostände 12.00 - 20.00 Uhr, Bars 12.00 - 20.00 Uhr, kreative Werkstätten 12.00 - 20.00 Uhr / Samstag Gastrostände  12.00 - 20.00 Uhr, Bars 12.00 - 22.00 Uhr, kreative Werkstätten 12.00 - 20.00 Uhr / Sonntag Gastrostände  12.00 - 18.00 Uhr, Bars 12.00 - 18.00 Uhr, kreative Werkstätten 12.00 - 18.00 Uhr
  • Wer: Kontakt über Mail info(at)reffen.dk sowie Informationen und Buchung im Internet unter reffen.dk/en

Buchtipps für Kopenhagen - Reiseführer, Krimis, Romane