Weisse Wiek Boltenhagen
Ferienresort auf der Halbinsel Tarnewitz mit Yachthafen, Restaurants, Badestrand ...
Sankt Anna Schären
Im Schärengarten von Östergötland
Langballigau
Idyllischer Ort an der Flensburger Förde mit Yachthafen, Badestrand, Wanderwegen ...
Bergs Slussar am Göta Kanal
Ausflugtipp - Schleusentreppen in Berg
Eckernförde
Charmantes Ostseebad an der Eckernförder Bucht ...
Mit dem Boot durch Schweden
Auf dem Göta Kanal von der schwedischen Westküste zur Ostküste
Fehmarnsundbrücke
Die Verbindung zur Insel Fehmarn ...
Schären bei Västervik
Mit dem Boot durch idyllische Landschaften
Grenaa
Hafenstadt am Kattegat auf der dänischen Halbinsel Djursland

Tipps für Attraktionen und Sehenswürdigkeiten - die Hansestadt Wismar entdecken und erleben

Die Hansestadt Wismar ist eine Stadt mit einer langen und aufregenden Geschichte. Berühmt ist die Stadt in Mecklenburg-Vorpommern für ihre sehenswerte Backsteingotik. In Wismar entdecken und erleben finden Sie Tipps für Sehenswürdigkeiten und Attraktionen aus Geschichte und Gegenwart .

SOKO Wismar

SOKO Wismar - die Hansestadt über die Erfolgsserie kennenlernen und erleben

Seit 2003 wird die SOKO Wismar in der Hansestadt von der Cinecentrum Berlin GmbH produziert. Bei den Dreharbeiten wurden im Laufe der Jahre sowohl an den schönsten Ecken als auch in den finstersten Winkeln Wismars gefilmt - von den unterirdischen Gängen aus der Schwedenzeit über das Rathaus und den Hafen bis hin zu den Stränden der Insel Poel. Auch die Sagen und Legenden der Hansestadt werden hin und wieder in die Folgen aufgenommen. In der Episode „Der Trommler“ treibt ein Geist aus der Schwedenzeit sein Unwesen. In Folge 91 erfahren die Zuschauer, dass Teile des Stummfilmklassikers Nosferatu unter anderem am Stadttor gedreht worden sind. Sogar auf die einst in Wismar produzierten Oldtimer wird Bezug genommen. Titel wie „Abgefischt“, „Der letzte Pirat“ oder „Außenborder“ beleuchten die maritime Seite der Hafenstadt Wismar.

Bereits dreimal hat das SOKO-Wismar-Team den angestammten Sendeplatz der Vorabendserie im ZDF verlassen. Im Hauptabendprogramm und in doppelter Länge wurden im Laufe der Jahre drei Krimis gezeigt. Der erfolgreichste war das 2017 ausgestrahlte Weihnachtsspezial „Bittere Weihnachten“. Mit insgesamt 6,63 Millionen Zuschauern konnte die SOKO Wismar hier ihre bisher stärkste Quote erzielen.

Bis Dezember 2018 wird die 16. Staffel mit 30 Folgen produziert. Insgesamt werden dann 345 Folgen abgedreht sein. Unter der Leitung von Jan-Hinrich Reuter, gespielt von Udo Kroschwald, ermitteln im Team der Sonderkommission Kriminalhauptkommissarin Karoline Joost (Nike Fuhrmann), der Kriminaloberkommissar Lars Pöhlmann (Dominic Boeer), der Polizeihauptmeister Kai Timmermann (Mathias Junge), die dänische Austauschpolizistin Politibetjent Stine Bergendal (Sidsel Hindhede). Unterstützt werden sie von der Rechtsmedizinerin Dr. Helene Sturbeck (Katharina Blaschke) und der Kriminaltechnikerin Roswitha Prinzler (Silke Matthias).

Die Hansestadt Wismar hat vor sechs Jahren eine Stadtführung ins Programm genommen, die Gäste von Mitte März bis Ende Oktober zu Schauplätzen der SOKO Wismar führt. Bei der Tour erfahren Fans neben so mancher Anekdote vom Set, wo die eine oder andere Leiche gefunden wurde, welche Ansicht im Vorspann begeistert oder wo sich das Polizeirevier befindet. Authentizität verleiht der Tour das Kostüm der Stadtführerin, die die Besucher in der Originaluniform der Austauschpolizistin empfängt.

Die Stadtführung auf einen Blick:

  • Wann: Mitte März bis Ende Oktober mehrmals lt. Terminplan der Tourismuszentrale Wismar
  • Wo: Tourist-Information Wismar, Lübsche Straße 23 a
  • Wieviel: 10,00 Euro, ermäßigt 7,00 Euro
  • Wer: mehr Infos auf der Internetseite der Tourismuszentrale Wismar unter www.wismar.de/Tourismus-Welterbe

Wismar4Das Team der SOKO Wismar (Foto: ZDF / Marc Meyerbröcker)

Stadtgeschichtliches Museum

Stadtgeschichtliches Museum Wismar im Schabbellhaus

In zwei Backsteinhäusern an der Schweinsbrücke (6 und 8) befindet sich der Sitz des Stadtgeschichtlichen Museums der Stadt Wismar. In zwei sanierten Gebäuden wird das Museum am 22. Dezember 2017 wieder eröffnet.

Das historische Gebäudeensemble gehört zu den bedeutendsten Baudenkmälern Deutschlands. Das Schabbellhaus – unter dem Namen ist es bekannt – wurde nach seinem Bauherrn benannt. Heinrich Schabbell zählte im 16. Jahrhundert zu den einflussreichen Kaufleuten in Wismar, war zudem Bierbrauer, Ratsherr und später auch Bürgermeister. Er ließ sein Haus an der Schweinsbrücke 8 in einem ganz neuen – für damalige Zeiten modernen - Stil erbauen. Das Schabbellhaus ist eines der ersten Renaissancegebäude im Ostseeraum, das im Materialmix Sand- und Backstein entstand. Diese im 16. Jahrhundert neuartige Weise des Häuserbaus stammte aus den Niederlanden und verbreitete sich von dort aus über ganz Nordeuropa. Innen beeindruckt des Haus mit einer repräsentativen Diele, den vielen Speicherböden und der im Original erhaltenen Wendeltreppe. Das benachbarte Gebäude an der Schweinsbrücke 6 ist dagegen ein typisches hanseatisches Kaufmannshaus mit Vorderhaus und Kemladen aus dem 14. Jahrhundert.

Giebel des Schabbellhauses Giebel Hansestadt WismarDer Giebel des Schabbellhauses (Foto: Hansestadt Wismar / Pagels MR)

Die Ausstellungen des Stadtgeschichtlichen Museum befassen sich mit der 800-jährigen Geschichte der Hansestadt. Wichtige Stationen der Wismarer Geschichte sind u.a. der Verbund der Hanse, die schwedische Herrschaftszeit, Wismar als Industriestadt und zu DDR-Zeiten. Außerdem sind in einer Dauerausstellung die Spuren des Seeräubers Störtebeker in Wismar aufgezeigt. Die Person Störtebeker wirft immer wieder Geheimnisse auf. War er jetzt ein Bauernjunge aus Wismar, der aufs Meer flüchten musste, weil der den Vergewaltiger seiner Mutter erschlagen hatte, oder ein Klaus von Alkum, ebenfalls aus Wismar. Die erste namentliche Erwähnung findet Klaus Störtebeker im „liber proscriptorum“. In dem „Wismarer Buch der Ächtungen“ wird ein Nicolao Stertebeker erwähnt. 1380 wurden zwei Männer der Stadt verwiesen, weil sie eben diesen Stertebeker verprügelt hatten.

Die Ausstellung wurde inklusiv konzipiert ist damit für ein Publikum mit unterschiedlichen Wahrnehmungspotenzialen zugänglich. An Audiostationen kommen zudem Zeitzeugen zu Wort. Für ausländische Gäste wurde die Ausstellung auch in englischer Sprache aufbereitet. Mitmachstationen und –aktionen laden zu eigenen Entdeckungen ein. Kinder lieben ganz besonders die Stadtrallye. Mit altersgerechten Arbeitsblättern wird die Altstadt erobert, ein Fragebogen erschließt historische Geschehnisse und Sehenswürdigkeiten. Der malerische Innenhof ist im Sommer Treffpunkt zum Ausruhen und Kaffeetrinken.

Informationen für BesucherInnen:

  • Wo: Stadtgeschichtliches Museum der Hansestadt Wismar - Schabbellhaus, Schweinsbrücke 6 und 8, 23966 Wismar
  • Wann: Di – So, 10.00 – 20.00 Uhr (Mai bis Oktober), Di – So, 10.00 – 17.00 Uhr (November bis April). Das Museum wird derzeit renoviert und am 22. Dezember 2017 wieder eröffnet.
  • Wer: Kontakt und Infos - Fon (03841) 2243110, Email museum(at)wismar.de, Internet www.schabbellhaus.de

phanTECHNIKUM

phanTECHNIKUM - Erlebniszentrum zur Technikgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns

Schauen, experimentieren, erfinden und entdecken heisst es seit 2012 im phanTECHNIKUM in Wismar. Auf einem alten Kasernengelände an der Lübschen Burg ist ein Erlebniszentrum für Familien, Technikfans und Experimentierfreunde entstanden, das auf 3000 Quadratmetern die Technikgeschichte von Mecklenburg-Vorpommern in vier Themenbereichen Feuer, Wasser, Luft und Erde interaktiv vorstellt. Mit dem phanTECHNIKUM ging das Technische Landesmuseum neue Wege. Bis 2012 betreute die gemeinnützige Betriebsgesellschaft die Ausstellungen im Schweriner Marstall und im Wismarer Glashaus. Beide Präsentationen beschäftigten sich mit der Technikgeschichte des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Das phanTECHNIKUM präsentiert beide Ausstellungen in völlig neuer Form unter einem Dach.

Die interaktive Ausstellung gliedert sich in vier Ausstellungsbereiche mit den vier klassischen Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde. Im Feuer-Bereich stehen das Gießen, Schweißen und "Blitzlichter, zündende Ideen aus MV" im Mittelpunkt, während im "Wasser" die Themen Schiffsantriebe, Wasserenergie und Hochwasserschutz behandelt werden. Der Flugzeugtechnik und der Windkraft widmet sich die Lufthalle. Straßenfahrzeuge und Straßenbau sowie die Erdgeschichte sind im Ausstellungsbereich "Erde" zu sehen. Zu den sehenswerten Objekten gehören u.a. die Flugzeuge Fokker DR I oder Heinkel He 178, der Dieselmotor Gorch Fock und die Dampfmaschine Swiderski.

Wismar2Schiffsdiesel (Foto: phanTECHNIKUM)

Neben der klassischen Wissensvermittlung eines Museums bietet das Ausstellungshaus eine einzigartige Erlebniswelt. Experimentierstationen erwecken die Technik zum Leben. Zum Mitmachen fordern zum Beispiel folgende Objekte auf: Propellerkarussell, Heißluftballon, Dampfmaschine, Seifenblaseninsel, Schweißtrainer, Segeltisch oder Erfinderfabrik.

Das phanTECHNIKUM bietet Führungen zu verschiedenen Themen an. Seit August 2013 gibt es unter anderem jeden ersten Sonntag im Monat eine öffentliche Führung mit wechselnden Themenschwerpunkten. Um 14.00 Uhr geht es dann jeweils für eine Stunde auf Entdeckungstour durch die Technikgeschichte von Mecklenburg-Vorpommern. Eine Sonntagsführung befasst sich u.a. mit der 200-jährigen Geschichte der Fliegerei in Mecklenburg, oder eine weitere Führung zum Beispiel mit Erfindungen und Erfindern aus Mecklenburg-Vorpommern. Die Teilnehmerzahl bei den Sonntagsführungen ist auf 25 Personen begrenzt.

Als außerschulischer Lernort bietet das phanTECHNIKUM von Mai 2016 an für Schulen aus und um Mecklenburg-Vorpommern eine Alternative zum Schulunterricht in der technikSCHULE in der Museumswerkstatt. Das schulische Programm umfasst zahlreiche, thematische Workshops, wie „Wahrnehmung mit allen Sinnen“ für die 1. - 4. Klasse oder „Löten in der Elektrotechnik“ für die 5. - 10. Klasse. Für Schulen gelten im Rahmen der technikSCHULE gesonderte Preise, die abhängig vom jeweiligen Angebot sind. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Museums.

Image1phantechnikumWie funktioniert eine Dampfmaschine? (Foto: Peter Lück / phanTECHNIKUM)

Informationen für BesucherInnen:

  • Wo: phanTECHNIKUM - Technisches Landesmuseum Mecklenburg-Vorpommern, Zum Festplatz 3, 23966 Wismar
  • Wann: Di - So, 10.00 - 17.00 Uhr (September bis Mai) :: Di - So, 10.00 - 18.00 Uhr (Juni bis August)
  • Wieviel: Erwachsene 8,00 Euro, Kinder (6-17 Jahre) 5,00 Euro, Ermäßigt 5,00 Euro, Familien (2 Erw./1 Kind oder 1 Erw./2 Kinder) 15,00 Euro, jedes weitere Kind 3,50 Euro
  • Wer: Kontakt und Infos - Fon (03841) 3045711, Email info(at)phantechnikum.de, www.phantechnikum.de

Maritimes Traditionszentrum

Dauerausstellung Maritimes Traditionszentrum im Baumhaus am Alten Hafen

Wismar war zur Zeit der Hanse eine der mächtigsten Städte des Bundes. Aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammt das Baumhaus. Vom Baumhaus aus konnte der Hafen gegen eine drohende Gefahr von Wasser her geschlossen werden. Dazu zogen die „Bohmschlüter" eine Kette vom Baumhaus aus vor die Hafeneinfahrt. Unerlaubtes Anlegen im Wismarer Hafen wurde so unmöglich gemacht. Das geschichtsträchtige und denkmalgeschützte Gebäude bietet für Besucher*Innen vom 5. April 2019 an unter dem Namen "Maritimes Traditionszentrum" eine Daueraustellung zu den Themen Hanse, Schiffbau und Fischerei.

Attraktionen und Sehenswürdigkeiten - Maritimes Traditionszentrum im Baumhaus am Alten HafenMaritimes Traditionszentrum im Baumhaus am Alten Hafen in Wismar (Foto: TZ Wismar / A. Rudolph)

Herzstück ist eine multimediale Dauerausstellung im Erdgeschoss, die unter Federführung des Fördervereins „Poeler Kogge“ und mit  weiterer Unterstützung der Fördervereine um den Lotsenschoner „Atalanta“ sowie um den Fischkutter „Marlen“ gestaltet wurde. In der Ausstellung, die sich über drei Räume erstreckt, wird über Wismar zur Hansezeit, den Nachbau der Poeler Kogge, die Restaurierung des Schoners und des Fischkutters sowie über den Schiffbau in Wismar von 1946 bis heute informiert. Zu den Ausstellungsstücken gehören unter anderem Originalteile des 1997 vor der Insel Poel gefundenen Wracks der „Poeler Kogge“. Diese bildetet die Grundlage für deren Nachbau. 

Informationen für BesucherInnen:

  • Wo: Maritimes Traditionszentrum im Baumhaus, Alter Hafen, 23966 Wismar
  • Wann: täglich 11.00 - 17.00 Uhr
  • Wieviel: Erwachsene ab 16 Jahren 2,00 Euro, Kinder und Jugendliche 5 - 15 Jahre 1,00 Euro
  • Wer: Kontakt und Infos - Fon (03841) 304310, Email mail(at)poeler-kogge.de, Internet  www.poeler-kogge.de