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Barth entdecken und erleben - Tipps für Attraktionen, Sehenswürdigkeiten und Ausflüge

Barth - Attraktionen, Sehenswürdigkeiten, AusflügeBlick auf die St. Marienkirche im Zentrum von Barth (Foto: Renate Lorenzen)Die Vineta-Stadt Barth ist ein Muß für einen Ausflug in der Region. Hier finden Sie Tipps für Attraktionen, Sehenswürdigkeiten und Ausflüge.

Rund um den Hafen finden sich Restaurants, Einkaufsmöglichkeiten und viele Gelegenheiten zum Ausruhen. Von hier aus kann man dem eher beschaulichen Leben in der Stadt zusehen - falls der Besucher oder die Besucherin schon in der Marienkirche oder im Bibelzentrum gewesen ist. Denn diese beiden Stationen sollte man nicht auslassen. 

Barth liegt zudem am Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, so dass zu den beliebten Tipps Ausflüge in die Natur gehören. Jedes Jahr im Herbst gehört zu den besonderen Highlights die Kranichbeobachtung, zu erleben auf Wanderungen oder einer Schiffstour.

Windjammer-Museum

Windjammer-Museum in Barth

Geschichten von den sieben Weltmeeren stehen im Mittelpunkt im Windjammer-Museum Barth. Untergebracht ist das Museum in den Räumen einer historischen Villa von 1895. Rund 500 Kapitänsbilder und Schiffsdioramen, Modelle und Dokumente führen zurück in jene Zeit, als Schiffe aus der Boddenregion auf allen Weltmeeren unterwegs waren. Sonderausstellungen zur Geschichte der Segelschifffahrt, historische Stadtansichten und Gemälde des Malers Louis Douzette runden das Ausstellungsangebot ab.

Infos für Besucher:innen:

  • Wo: Windjammer-Museum, Hafenstraße 22, 18356 Barth
  • Wann: Di - So 10.00 - 18.00 Uhr (April - Oktober), Sa und So 11.00 - 17.00 Uhr (Dezember - März), im November geschlossen
  • Wieviel: Erwachsene 6,00 Euro, Kinder (7 - 17 Jahre) 3,00 Euro, Familien 14,00 Euro
  • Wer: Kontakt unter Fon (038231) 400140 oder Email info(at)windjammer-museum.de sowie mehr Informationen auf der Homepage www.windjammer-museum.de

Barther Bibelzentrum

Barther Bibelzentrum - Das Buch der Bücher in einer Erlebnisausstellung

Im Niederdeutschen Barther Bibelzentrum können Besucher sich über das Wort Gottes in Form der Bibel informieren. Es befindet sich in der historischen Hospitalkirche Sankt Jürgen und beherbergt eine Erlebnisausstellung rund um "das Buch der Bücher". Herzstück der Ausstellung ist die erste für das damalige Pommern gedruckte Bibel in Plattdeutsch von 1588. Neben der "Barther Bibel" gibt es unter anderem die "Bugenhagen-Bibel", eine Buchdruckpresse und multimediale Installationen zu biblischen Themen zu sehen. Einen Besuch lohnt auch der Bibelgarten, der Pflanzen mit biblischem Bezug präsentiert.

Infos für BesucherInnen:

  • Wo: St. Jürgen, Sundische Straße 52, 18356 Barth
  • Wann: Di – Sa 10.00 – 18.00 Uhr, So 12.00 – 18.00 Uhr
  • Wer: Kontakt über Fon (038231) 77662, Email info(at)bibelzentrum.de oder im Internet unter www.barther-bibelzentrum.de

(Stand: Dezember 2017)

St. Marienkirche

Die St. Marienkirche - Backsteinbau im Zentrum von Barth

Im Zentrum von Barth unmittelbar in Marktnähe liegt die Marienkirche. Sie dominiert das Stadtbild von Barth, das ansonsten durch Hafen und Yachthafen eher einen maritimen Charakter aufweist. St. Marien gehört aufgrund der Ausmaße und Ausstattung zu den bedeutenden Gotteshäusern in Mecklenburg-Vorpommern. Die Erhaltung wird von einem kleinen Kirchenbauverein unterstützt.

Der Backsteinbau im Zentrum von Barth wurde 1333 erstmals erwähnt, und seit 1340 ist die Kirche unter dem Namen St. Marien bekannt. 180 Stufen führen auf den Kirchturm. Von dort aus hat der Besucher einen weiten Blick über Barth und Umgebung. Bis heute dient der Turm aufgrund seiner Höhe, 86 Meter über dem Meeresspiegel, als Seezeichen. Der Innenraum wurde auf Veranlassung König Friedrich Wilhelms IV. in den Jahren 1857 bis 1863 im Stil der Neogotik und im Sinne von Romantik und Pietismus von Friedrich August Stüler (1800-1865) umfassend neu gestaltet. Dazu wählte der Schinkelschüler auch andere Materialien als zuvor.

Zur wertvollen Innenausstattung gehören die Wandmalereien im Kreuzgewölbe, die um 1400 entstanden sind und Christus als Weltenrichter zeigen. Die Tauffünte ist eines der ältesten Kunstwerke von St. Marien und die einzige erhaltene Bronzetaufe Vorpommerns – sie wurde ca. um 1360 hergestellt. Das achteckige Fass zeigt Menschen- und Tierköpfe. Zu den Schätzen von St. Marien gehört eine Kirchenbibliothek mit 4000 Bänden, die fortlaufend restauriert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden soll.

Bedeutend ist auch die Orgel, die im Jahr 2021 ihren 200. Geburtstag feiert. Erbaut wurde sie 1821 von den Berliner Orgelbauern Johann Simon Buchholz und Carl August Buchholz.

Buchholzorgel in St. Marien Barth Die Barther Buchholzorgel (Foto: © Evangelische Kirchengemeinde St. Marien Barth)

Nach Anmeldung im Kirchenbüro sind Führungen durch die Kirche möglich.

Infos für BesucherInnen:

  • Wo: Papenstraße 7, 18356 Barth
  • Wann: Di – Sa 10.00 – 18.00 Uhr (Mai bis Oktober) :: Di – Sa 10.00 – 15.00 Uhr (November bis April)
  • Wer: Kontakt über Fon (038231) 2785 oder 2787, Email kontakt(at)ev-kirche-barth.de oder im Internet unter www.ev-kirche-barth.de

Museum in der Alten Druckerei

Museum in der Alten Druckerei Barth

Im Museum in der Alten Druckerei Barth stehen die Dichterin Martha Müller und ihre in diesem Haus entstandenen Werke im Fokus. Von der vorpommersche Heimatdichterin stammt der Text des bekannten Ostseewellenliedes. Daneben gibt es einen interessanten Einblick in die Geschichte des Hauses und der Druckerei, in das Leben der Familie Dahlfeld sowie in das Werk von Wilhelm Schmidthild.

Infos für Besucher:innen:

  • Wo: Museum in der Alten Druckerei, Lange Straße 30, 18356 Barth
  • Wann: täglich 10.00 - 16.00 Uhr (Mai bis Oktober)
  • Wieviel: Eintritt auf Spendenbasis
  • Wer: Kontakt unter Fon (038231) 77388

Vineta-Museum

Vineta-Museum der Stadt Barth

Auf drei Etagen warten Ausstellungen zur Stadtgeschichte und zu Persönlichkeiten, die untrennbar mit Barth verbunden sind. Besucher:innen erhalten dabei Einblicke in das Werk des Malers Louis Douzette oder blicken auf das Leben des Schriftstellers Ernst Moritz Arndt. Zudem gibt es Informationen zum Erfinder des Helmtaucheranzugs Peter Kreeft und zur Sage um die versunkene Stadt Vineta.

Infos für Besucher:innen:

  • Wo: Vineta-Museum, Lange Straße 16, 18356 Barth
  • Wann: Di - Fr 10.00 - 17.00 Uhr und Sa - So 11.00 - 17.00 Uhr
  • Wieviel: Erwachsene 5,00 Euro, ermäßigt 4,00 Euro
  • Wer: Kontakt unter Fon (038231) 81771 oder Email museumsleiter(at)vineta-museum.de sowie mehr Informationen auf der Homepage www.vineta-museum.de

Kranichbeobachtung

Ausflugtipps für Barth - Naturliebhaber:innen kommen auf ihre Kosten

Barth liegt am Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft, so dass zu den beliebten Tipps Ausflüge in die Natur gehören. Jedes Jahr im Herbst gehört zu den besonderen Highlights auch die Kranichbeobachtung am Günzer See oder der Besuch des Kranich-Informationszentrums in Groß Mohrdorf.

Kranichbeobachtung auf Fischland-Darß-ZingstDie Vögel des Glücks (Foto: TMV / Dagmar Growe-Lodzig)

Kranichbeobachtungsstation Kranorama am Günzer See

Die Darß-Zingster Boddenkette und Rügen gehören zu den bedeutendsten Sammel- und Rastregionen für Kraniche auf dem westeuropäischen Zugweg. Zum Höhepunkt des Herbstzuges legen hier rund 70.000 Kraniche gleichzeitig eine Rast ein.

Zum spannenden Herbstausflug in Mecklenburg-Vorpommern gehört deshalb auch ein Besuch zu den Rastplätzen der Kraniche. Rund 20 Kilometer von Barth entfernt am Günzer See im Nationalpark Vorpommern ist eine Kranichbeobachtungsstation entstanden, die es ermöglicht, die sogenannten „Vögel des Glücks“ aus nächster Nähe zu beobachten, ohne sie zu stören.

Das „Kranorama“ ist eine barrierefreie und naturverträgliche Beobachtungsplattform an einer Kranichnahrungsfläche im Nationalpark. Mittels einer Live-Übertragung sind die Kraniche auf einen Monitor zu sehen. Weiterhin erhält der Besucher eine Menge an Informationen zu Rast und Zug der Kraniche. Präsentiert werden diese über audiovisuelle Medien. Ranger aus dem nahegelegenen Kranich-Informationszentrum Groß Mohrdorf betreuen die Gäste vor Ort.

Weitere Informationen: Kranorama

Herbstliche Kranichsafari mit dem Schiff

Die Halbinsel Fischland-Darß-Zingst ist ganzjährig Ziel vieler Naturliebhaber, doch im September/Oktober ist sie das Mekka der Kranichfans. Die grau-braunen, anmutigen Vögel rasten auf ihrem langen Weg in Richtung Süden in den Boddengewässern rund um die Halbinsel, denn diese sind flach und ihre Schilfgürtel bieten Schutz vor Feinden. Unzählige dieser majestätischen Vögel rasten jährlich im Herbst in den Gewässern rund um Fischland-Darß-Zingst.

Am Tage finden sie auf den vielen Feldern der Region Nahrung und nehmen am Abend ihre Schlafplätze ein. In großen beeindruckenden Formationen fliegen sie in ihre Rastplätze ein, zu hunderten zeigen sie sich am Himmel und tummeln sich im flachen Wasser. Ein Highlight im Herbst sind daher die abendlichen „Kranichsafaris“ per Schiff, die es ermöglichen den Vögeln ganz nah zu kommen und den Einflug in die Rastplätze hautnah mitzuerleben. Die Reederei Poschke bietet u.a. Kranichsafaris an.

Infos für BesucherInnen:

  • Kontakt: Poschke Fahrgastschifffahrt GmbH, Pumpeneck 5b, 18375 Born, Fon (038234) 239, Email info(at)reederei-poschke.de
    www.reederei-poschke.de
  • Liegeplatz: Hafen Barth, am Westhafen, 18356 Barth
  • Abfahrt: September und Oktober, Mi und Sa 17.00 Uhr
  • Tickets: Erwachsener 14,00 Euro, Kind bis 12 Jahre 7,00 Euro, Hund 2,00 Euro