Weisse Wiek Boltenhagen
Ferienresort auf der Halbinsel Tarnewitz mit Yachthafen, Restaurants, Badestrand ...
Sankt Anna Schären
Im Schärengarten von Östergötland
Langballigau
Idyllischer Ort an der Flensburger Förde mit Yachthafen, Badestrand, Wanderwegen ...
Bergs Slussar am Göta Kanal
Ausflugtipp - Schleusentreppen in Berg
Eckernförde
Charmantes Ostseebad an der Eckernförder Bucht ...
Mit dem Boot durch Schweden
Auf dem Göta Kanal von der schwedischen Westküste zur Ostküste
Fehmarnsundbrücke
Die Verbindung zur Insel Fehmarn ...
Schären bei Västervik
Mit dem Boot durch idyllische Landschaften
Grenaa
Hafenstadt am Kattegat auf der dänischen Halbinsel Djursland

Attraktionen, Sehenswürdigkeiten und Ausflüge die Ostseeküste von Zachodniopomorskie (Westpommern)

Leuchtturm in Zachodniopomorskie (Westpommern) - Attraktionen, Sehenswürdigkeiten, AusflügeDer Leuchtturm von Kołobrzeg (Foto: Horst Schröder / pixelio.de)An der Ostseeküste von Zachodniopomorskie (Westpommern) gibt es neben den außergewöhnlichen Sandstränden, die sicherlich zu den Highlights eines Polen-Urlaubs gehören, viele Attraktionen und Sehenswürdigkeiten. Für Ausflüge an den Strand ist die Woiwodschaft Zachodniopomorskie (Westpommern) ein geeignetes Ziel. Rund 180 Kilometer Ostsee-Strand finden Urlauber*innen an der Küste von Westpommern - mal Naturstrand oder Steilküste, mal breiter Badestrand mit Seebrücken und Strandleben. In Świnoujście ist er zum Beispiel beachtliche 90 Meter breit.

Die Insel Wolin kann mit mehreren Attraktionen aufwarten. Der Woliński Park Narodowy (Nationalpark Wolin) bedeckt rund ein Fünftel der Insel und ist touristisch gut erschlossen. Am Rande des Seebades Międzyzdroje liegt ein Wisent-Schaugehege. Im Centrum Słowian i Wikingów, dem Zentrum der Slawen und Wikinger, bekommen Besucher*innen Einblicke in die Bräuche und das Leben der einstigen Bewohner der Insel.

Wolin - Zentrum der Slawen und Wikinger

Zentrum der Slawen und Wikinger (Centrum Słowian i Wikingów) – Ausflug in die Wikingerzeit

Größte Attraktion in der Kleinstadt Wolin auf der gleichnamigen Insel ist das Zentrum der Slawen und Wikinger (Centrum Słowian i Wikingów).

Im Frühmittelalter war Wolin ein bedeutender Handelsplatz der Wikinger und Slawen an der Ostsee. Archäologische Belege, zu denen u.a. zahlreiche Gebrauchsgegenstände der beiden Völkergruppen gehörten, fand man bei Ausgrabungen in den frühen 90er Jahren des letzten Jahrhunderts. An diesem Ausgrabungsort wurde das Zentrum der Slawen und Wikinger erbaut, das eine Rekonstruktion einer Siedlung aus der Zeit darstellt.

Besucher*innen können hier aktiv in die Welt der Wikinger und Slawen eintauchen. Das archäologische Freilichtmuseum besteht aus 27 Holzhäusern, die von einem Palisadenzaun umgeben sind. In dem Freilichtmuseum stellen Vereinsmitglieder das Leben von vor 1.000 Jahren authentisch nach. Sie tragen Kleider im Stil der damaligen Zeit, stellen historische Gegenstände her oder spielen auf nachgebauten Instrumenten.

Mit einem großen Mittelaltermarkt Anfang April startet das Museum in die neue Saison. Um den 1. Mai herum steht die Handelssiedlung im Zeichen der archäologischen Maifeier. Einer der heidnischen Höhepunkte ist die Noc Kupały, die Johannisnacht-Feier vom 24. auf den 25. Juni. Wichtigste Veranstaltung des Jahres ist das Festival der Slawen und Wikinger im Hochsommer, auf dem 2000 Aktive frühmittelalterliche Kultur mit historischen Inszenierungen, Drachenbootrennen, Workshops und Marktreiben lebendig werden lassen.

Infos für Besucher*innen:

  • Wo: Zentrum der Slawen und Wikinger (Centrum Słowian i Wikingów), Recław 37, PL 72-410 Wolin
  • Wann: 10.00 - 18.00 Uhr (April bis Oktober)
  • Wieviel: Erwachsene 11 zł, ermäßigt 9 zł, Kinder bis 5 Jahre kostenlos
  • Wer: Mehr Infos auf der Homepage jomsborg-vineta.com/de

Zentrum der Slawen und Wikinger auf WolinHinter einem Palisadenzaun befindet sich die historische Siedlung. (Foto: Polska Organizacja Turystyczna)

Mielno - Zlot Morsów

Zlot Morsów – Internationales Wallrosstreffen in Mielno

Im polnischen Ostseebad Mielno findet alljährlich im Februar das Internationale Treffen der Eisbader statt. Im Jahr 2017 wagten sich rund 2350 Teilnehmer in die kalten Fluten. Die sogenannten „Walrösser" steigen mit Cowboy-Hüten, Wikinger-Helmen oder außergewöhnlichen Perücken bekleidet in die eisige Ostsee.

Zum Treffen der Eisbader wird in Mielno ein unterhaltsames Begleitprogramm veranstaltet. Durch die Stadt zieht eine Parade in phantasievollen Kostümen, weiterhin gibt es eine spassige Schnitzeljagd, Nordic-Walking-Rallyes, Trampolinspringen und Aerobic-Veranstaltungen. Interessierte können nach dem Bad in der Ostsee ein Termographiefoto erstellen lassen. Am Abend wird mit gutem Essen und Live-Musik gefeiert. Höhepunkt ist der Walross-Ball am Sonnabend in der Sporthalle von Mielno.

Den aktuellen Termin, weitere Informationen und das Veranstaltungsprogramm finden Sie hier: www.zlotmorsow.mielno.pl

Jarosławiec - Muzeum Bursztynu

Muzeum Bursztynu - das Bernsteinmuseum in Jarosławiec

Dem Gold der Ostsee widmet sich ein privates Bernsteinmuseum im polnischen Ferienort Jarosławiec, das von Maks Kwiatkowski gegründet wurde. Untergebracht ist es in einem sehenswerten Neubau aus Holz. Kwiatkowski begeistert sich schon seit vielen Jahren für die urzeitlichen Schmucksteine aus der Ostsee.

Das Museum gliedert sich in mehrere Abteilungen. Am Anfang der Ausstellung lernen die Besucher*innen einen rund 40 Millionen Jahre alten Wald kennen, wie er auch im Bereich der Ostsee gestanden und Bernstein produziert haben könnte. Ein weiterer Bereich des kleinen Museums bringt die Besucher*innen in ein Bernsteinbergwerk. Unter anderem wird hier anhand einer Weltkarte mit Originalfundstücken aufgezeigt, welche verschiedenen Arten von Bernstein auf der Erde gefunden wurden. Eine dritte Abteilung präsentiert eine Auswahl von Bernsteinen mit darin eingeschlossenen Insekten, denen vor einigen Millionen Jahren das Harz der Bäume zur tödlichen Falle wurde. Auch Einschlüsse – Inklusen genannt - von Spinnen oder Pflanzenteilen sind dort zu sehen.

Im Untergeschoss des hölzernen Neubaus sind kleine Läden, darunter auch Bernsteingeschäfte, untergebracht.

Infos für Besucher*innen:

  • Wo: Muzeum Bursztynu (Bernsteinmuseum), ul. Nadmorska 1b, PL 76-107 Jarosławiec
  • Wann: 9.00 - 18.00 Uhr (Juni und September), 9.00 - 21.00 Uhr (Juli und August)
  • Wieviel: Der Eintritt ins Bernsteinmuseum kostet 15 Złoty - ca. 3,50 Euro (Stand 6/2014).
  • Wer: Kontakt unter Fon +48 533 533 123 oder Email kontakt(at)muzeumbursztynu.pl sowie mehr Infos auf der Homepage www.muzeumbursztynu.pl 

Museum der Stadt Kołobrzeg

Museum der Stadt Kołobrzeg (Muzeum Miasta Kołobrzeg)

Einblicke in die Geschichte von Kołobrzeg bekommen Sie im Museum der Stadt Kołobrzeg. In der Abteilung für Stadtgeschichte gibt es zwei interessante Dauerausstellungen. Zum einen ist die "Metrologische Sammlung", die sich mit Messinstrumenten befasst. Zum anderen ist dies "Die Geschichte von Kołobrzeg", die 1000 Jahre Stadtgeschichte präsentiert - von der frühen Siedlung bis zum Kurort. Zu den Exponaten gehören auch archäologische Funde von Ausgrabungen in der Region.

Bedeutendes Ausstellungsstück im Stadtmuseum von Kołobrzeg (Kolberg) ist ein komplett schwarzes Skelett einer vor rund 2000 Jahren verstorbenen Frau, das 1898 in Bodenhagen, dem heutigen Ortsteil Bagicz, gefunden wurde. Im Jahr 2017 wurde der Originalfund vom Nationalmuseum von Szczecin nach Kołobrzeg ausgelagert. Im Stadtmuseum wurden die sterblichen Überreste der zum Zeitpunkt des Todes etwa 30-jährigen Frau genau untersucht und per 3D-Scan vermessen. So entstand eine originalgetreue Kopie des in einem ausgehöhlten Eichenstamm geborgenen Leichnams, die nun im Stadtmuseum ausgestellt ist. Als nächstes sollen die Gesichtszüge der Frau rekonstruiert werden. Die Frau gehört zur sogenannten Wielbark-Kultur, die vom ersten Jahrhundert vor Christus bis zum fünften Jahrhundert nach Christus im südlichen Ostseeraum siedelte.

Infos für Besucher*innen:

  • Wo: Museum der Stadt Kołobrzeg, ul. Armii Krajowej 13, PL 78-100 Kołobrzeg
  • Wann: Täglich 9.00 - 16.00 (1. Mai bis 31. August) :: Mo - Sa 9.00 - 16.00 Uhr (1. September bis 30. April)
  • Wieviel: Erwachsener 20 zł, ermäßigt 15 zł, Kinder unter 7 Jahre kostenlos
  • Wer: Fon +48 94 3521288 oder Email muzeum(at)muzeum.kolobrzeg.pl sowie mehr Informationen auf der Homepage www.muzeum.kolobrzeg.pl

Trzebiatów

Ausflug nach Trzebiatów

Vom Ostseebad Rewal aus sind Ausflüge in die Region Rewal-Niechorze in Nähe der Ostsee oder ins Hinterland Westpommerns möglich. An der Ostseeküste finden wir u.a. den Leuchtturm von Niechorze, die Kirchenruine in Trzesacz oder das Vogelreservat Liwia Luźa. Rund zwanzig Kilometer von Rewal entfernt liegt im Binnenland die Kleinstadt Trzebiatów, die eine Menge an Attraktionen bietet.

Trzebiatów ist mit dem Auto schnell zu erreichen. Die historische Altstadt, das auf dem Marktplatz gelegene barocke Rathaus, die alte Brücke über die Rega, der Grützturm, die gotische Heiliggeistkapelle und die spätgotische Marienkirche mit ihrem 90 Meter hohen Turm, der im Jahr 1864 durch den bekannten preußischen Baumeister Friedrich August Stüler umgebaut wurde, gehören zu den Attraktionen der polnischen Kleinstadt.

Bekannt wurde die Stadt auch durch den Maler Lyonel Feininger, der seit 1924 mehrmals in der Nähe von Trzebiatów seinen Sommerurlaub verbrachte und einige der Altstadtansichten in seinen Bildern verewigte.

Eine weitere Attraktion in Trzebiatów ist ein drei Meter hohes Sgraffito, das an die berühmte Elefantendame Hansken erinnert. Diese konnte fechten, trommeln und sich verneigen. Selbst Rembrandt hielt ihren Anmut in einigen Radierungen fest. Hansken zog von 1634 bis zu ihrem Tod im Jahr 1655 mit einem Zirkus durch Europa. Dabei kam der Zirkus auch in die pommersche Kleinstadt Treptow (Trzebiatów) an der Rega. Unmittelbar nach dem Auftritt in Trzebiatów entstand das Kunstwerk, das bis heute eine Hauswand am Markt (Rynek 26) ziert und die Elefantenkuh mit ihrem Dompteur zeigt.

Informationen zu Trzebiatów finden Sie auf folgenden Internetseiten: www.trzebiatow.pl oder www.ujscieregi.pl 

Pommernschloss in Darłowo

Pommernschloss in Darłowo - Museum für die Geschichte Hinterpommerns

Die alte polnische Hansestadt Darłowo hat viele bedeutende Sehenswürdigkeiten aus den Epochen Mittelalter und Barock, so zum Beispiel das Pommernschloss. Das Pommernschloss wurde im 14. Jahrhundert erbaut und diente den Pommernherzögen als Residenzschloss – Darłowo wurde 1637 Residenzstadt. Seit 1930 wird das Schloss als Museum genutzt. Den 2. Weltkrieg hat es unbeschadet überstanden und ist auch heute nach aktueller Renovierung und Restaurierung in einem sehr guten Zustand.

Die Ausstellung des Museums besteht aus mehr als 3000 Exponaten und befasst sich umfassend mit der Geschichte Hinterpommerns. Weiterhin ist es Ausstellungsort für Möbel, archäologische Funde, sakrale Skulpturen sowie zeitgenössische Kunst.

Infos für Besucher*innen:

  • Wo: Muzeum Zamek Książąt Pomorskich, ul. Zamkowa 4, PL 76-150 Darłowo
  • Wann: Mi - So 10.00 - 16.00 Uhr (2. Januar bis 13. April und 1. Oktober bis 31. Dezember) :: täglich 10.00 - 16.00 Uhr (14. bis 30. April und 1. September) :: täglich 10.00 - 18.00 Uhr (1. Mai bis 31. September)
  • Wer: Kontakt unter Fon +48 94 3142351 oder Email biuro(at)zamekdarlowo.pl sowie mehr Infos auf der Homepage www.zamekdarlowo.pl